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04.03.11

Viele Häuser lassen sich zum Festpreis errichten. Ein Haus kann verhältnismäßig günstig errichtet werden. Das gilt insbesondere dann, wenn man sich für ein Haus zum Festpreis entscheidet. In diesem Fall bekommt man ein Haus zum festen Preis gebaut. Der Preis ist also nicht veränderlich und man muss nicht mit zusätzlichen Nebenkosten und unerwarteten Ausgaben rechnen. So bietet ein Haus zum Festpreis eine sehr hohe Kostentransparenz. So sind zum Beispiel auch Versicherungen für das Haus bereits im Festpreis enthalten. Fast alle Häuser zum Festpreis sind sogenannte schlüsselfertige Häuser.

Was versteht man unter einem schlüsselfertigen Haus?
Ein schlüsselfertiges Haus ist ein Fertighaus, welches zum Festpreis gebaut wird. Fertighäuser sind selbstverständlich noch nicht fertig. Sie werden aus vorgefertigten Teilen errichtet, wodurch ein schneller Aufbau des Hauses garantiert ist. Die vorgefertigten Teile werden zur Baustelle geliefert. So werden beispielsweise komplette Wände angeliefert. Aus diesem Grund wird das Fertighaus oder auch schlüsselfertige Haus häufig als Fertigteilhaus bezeichnet.

Wer sich für ein schlüsselfertiges Haus entscheidet, sollte die Bau- und Leistungsbeschreibung genauestens prüfen. Zuvor sollte man sich von unterschiedlichen Unternehmen Angebote erstellen lassen. Denn auch schlüsselfertige Häuser sind nicht immer gleich. Der Begriff schlüsselfertig ist leider nicht gesetzlich näher definiert, sodass die Bauunternehmen sozusagen selber festlegen können, was schlüsselfertig bedeutet. Einige Kriterien legen dennoch fest, was ein schlüsselfertiges Haus ist.

Wann darf ein Haus als schlüsselfertig bezeichnet werden?
Ein Haus kann als schlüsselfertig bezeichnet werden, wenn alle Roh- und Innenbauarbeiten abgeschlossen sind. Das heißt, nach der Bauabnahme, ist das Haus bezugsfertig. Um ein Haus zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis zu erhalten, sollte man die Angebote mehrerer Anbieter für schlüsselfertige Häuser vergleichen. Gerade in Bezug auf die Leistungsbeschreibungen sollte man alles genau prüfen. Als Bauherr sollte man sich stets die Frage stellen, welche Dinge bei einem schlüsselfertigen Haus wichtig sind. Wer selber Arbeiten in Eigenleistung durchführen kann, kann beim Bau eines schlüsselfertigen Hauses viel Geld sparen. Selbstverständlich können alle Arbeiten bis hin zur Inneneinrichtung auch zum Festpreis von einem Bauunternehmen durchgeführt werden.


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08.03.11

Wenn man ein Haus bauen möchte, muss man nicht nur mit den Kosten für Materialien und die Handwerker rechnen, sondern auch mit den sogenannten Baunebenkosten. Nebenkosten klingt, als wenn diese nicht allzu hoch wären. Diese können jedoch sehr teuer sein. Aus diesem Grund müssen die Baunebenkosten in die Baufinanzierung mit eingeplant werden.

Unter Baunebenkosten versteht man alle Kosten, die nicht zur Materialbeschaffung oder für die Handwerker aufgewendet werden müssen. Zu den Baunebenkosten gehören zum Beispiel Kosten für die Bauplanung, das Grundstück und die Verwaltungskosten.

Die Baunebenkosten sind nicht zu unterschätzen. Diese sind in der Regel so hoch, dass sie einen Großteil vom Gesamtwert des Hauses ausmachen. Für die Baunebenkosten gibt es eine gesetzlich Basisregelung, die dafür sorgt, dass die Kosten fair bemessen werden. Für die Kostenermittlung gibt es eine Regelung die der DIN 276 unterliegt. Diese Norm dient als Berechnungsgrundlage, für alle Mittel, die für den Bau eines Hauses benötigt werden.

Wichtige Baunebenkosten sind die Planungskosten und die Kosten für die Berechnung der Statik. Außerdem fallen Kosten für Ingenieursleistungen und Sachverständige an. Weitere Baunebenkosten sind Versicherungen wie die Unfallversicherung für die Bauhelfer sowie die Feuer- und Rohbauversicherung und die Bauherrenhaftpflicht. Darüber hinaus fallen Kosten für bauvorbereitende Maßnahmen an. Dazu zählen unter anderem Vermessungskosten, Hausanschlusskosten, Baufinanzierungskosten wie Provisionen für Kredite und Kosten für den Notar.

Wie hoch sind die Baunebenkosten?
In der Regel betragen die Baunebenkosten durchschnittlich 20 Prozent der gesamten Baufinanzierung. Dieser Wert sollte unbedingt in die Planung der Baufinanzierung mit einfließen. Dadurch werden die Ausgaben für den Hausbau übersichtlicher und Fehler bei der Baufinanzierung vermieden. Häufig muss man nämlich noch mit ungeplanten Ausgaben rechnen.

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